Shira Karmon
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Wina-Magazin, 09.2015, Portrait-Artikel (pdf)

 

ALLES IST MÖGLICH - BEI DIESER STIMME

Es schwelt ein Feuer in dieser Stimme, eine Urgewalt, die einen alles um sich herum vergessen lässt [...].

Mit dem ersten Ton, den die Sopranistin Shira Karmon in ihrem Liederabend „Eine Nacht im 20. Jahrhundert“ am vergangenen Freitag dem Publikum schenkt, beginnt der Saal zu glühen und stockt einem der Atem. Alles ist möglich bei dieser warmen, präsenten Stimme, die erotisch vibriert, sich lechzend windet, die rau und trocken erstirbt, um abermals machtvoll aufzubrausen. Vollendet wird dieser Genuss durch das ausgereifte Zusammenspiel mit Katrin Dasch am Klavier, deren kristallener Anschlag und hochsensible Begleitung Shira Karmons Stimme zärtlich necken und bewundernd umgarnen.
Mit einem klug zusammengestellten Programm öffnet sich das Bild einer schattenreichen Nacht, betörend erklingt das Schlaflied „The nurse’s Song John Phillip“ von Benjamin Britten, schier berstend vor Dramatik erobert Shira Karmon als Lady Macbeth die Bühne in einer Vertonung von „Banquo’s buried“ von Alison Bauld. Über die weit tragenden, lyrisch dichten Linien eines Alban Berg und die spätimpressionistischen Klangwelten eines Messiaen hinweg nimmt die Sängerin das Publikum mit in Brittens reizvoll neckende Cabaret Songs und führt es völlig mühelos von der klassischen Moderne mitten hinein in die neue avantgardistische Musik. Man fühlt sich an der Hand genommen, schwelgt in Wolfgang Rihms „Des Knaben Abendgruß“ oder dem bezaubernd sphärischen „Shadowinnower“ von Joseph Schwantner. Das Feuer – es hat um sich gegriffen und leuchtet einen hinaus in die Nacht.
Passauer Neue Presse

 

Die UN-Hochkommissarin für Katastrophenhilfe ist von Shira Karmon mit viel Charisma und vokaler Intensität dargestellt. Sie kocht alle ein, agiert brillant und rührt die Zuseher zu Tränen – dabei geht’s ihr  nur ums Image, die humanen Phrasen sind schlicht und einfach gelegen.
Der Neue Merker, Wien

 

Nicht nur zwei Seelen scheinen in ihrer Brust zu wohnen. Zumindest eine impulsive und eine einfühlsame, eine zornig-stolze und eine kindlich-trotzige müssen sich dort zu Hause fühlen. Dort - das ist die Brust der Sopranistin Shira Karmon. Zusammen mit der Pianistin Ekaterina Tarnopolskaja hat die israelische Sängerin im voll besetzten Café Museum einen begeisternden Liederabend zum Besten gegeben.[...] Shira Karmon kann ihre Zuhörer mit purer stimmlicher Schönheit verzaubern. Spielerisch legt sich der klare Sporan über Tarnopolskajas [...] feinfühliges und dynamisches Klavierspie - mal in geheimnisvoller, den Chansons eigener Intonation, mal lebendig wie im Musical oder mit all der Tragik, die Weills Vertonungen von Brecht-Texten innewohnt. All ihre Seelen kehrt die Sängerin mit unglaublicher Präsenz und Überzeugunskarft nach außen. In dieser sinnlichen Vielfalt werden Klänge greifbar.
Passauer Neue Presse

 

Von großartiger Gesangskultur zeugte ihre Gestaltung der Lieder von Richard Strauss und Robert Schumann. Dass die junge Sopranistin sich auf einer imaginären Bühne wohl fühlt, unterstrich sie in Joaquin Turinas "Poema en Forma de Canciones". In den Liedern war Shira Karmon ganz in ihrem Element, spielte mit Hingabe auf der Gefühlsklaviatur aus frechem Scherz, ekstatischem Liebesglück und Angst vor der Einsamkeit.
Die Musik des israelischen Komponisten Eyal Bat ist mal schwelgerische, mal nach innen lauschende Musik, die der Sängerin viel Raum zur Entfaltung lässt. Den nutzte die israelische Sopranistin Shira Karmon bei ihrem fabelhaften Auftritt im Bahnhof Rolandseck glänzend aus.Fesselnd ihr enormer Gestaltungswille, ihre volumenreiche, präsente Stimme ist von eindrucksvoller Leuchtkraft.
Generalanzeiger Bonn

 

Shira Karmon war eine furiose Donna Elvira in Stimme und Ausdruck.
Traunsteiner Tagblatt

 

Donna Elvira wurde von Shira Karmon aristokratisch gesungen.
The Herald

 

Am beeindruckendsten [war] die Sopranistin Shira Karmon. [...] ihr gelangen unvergessliche Momente.
Saarbrücker Zeitung

 

Shira Karmon, mit kraftvoller Stimme, wechselte eindrucksvoll von Traviata zu Carmen. Eingesprungen für ihre Kollegin, schuf sie eine perfekte Michaela - berührend im Duett mit Don José und überzeugend in der beängstigenden Arie "Je dis que rien ne m'épouvante".
Paysan du Haut Rhin

 

Kämpferischer als die Norma-Darstellerin sang Shira Karmon die Rivalin Adagilsa. Nahtlos wechselte sie von der Tiefe zur Höhe und bewahrte dabei unverändertes Timbre. Beide wetteiferten im Duett, kandenzierten makellos im Terzabstand.
Münchner Merkur

 

Shira Karmon war ein glänzender Ersatz in der Rolle der Michaela!
DNA Ribeauville

 

Ein heißer Tipp! Heute singt die stimmlich so kraftvolle wie prall bühnenpräsente Shira Karmon in der Straßburger Rheinoper.
Badische Zeitung

 

kontakt/contact: shira.karmon [at] yahoo [dot] com